Anforderungsanalyse nach DIN 33430
Ausgangspunkt jeder Eignungsbeurteilung sind die Anforderungen
der Aufgabe: Diese werden mit einer Anforderungsanalyse ermittelt;
daraus werden die notwendigen Merkmale (Kompetenzen) der Person
abgeleitet und mit den Beurteilungsverfahren gemessen.
DIN 33430 definiert zum Anforderungsbezug zwei Arten der Analyse:
1. Arbeitsanalyse
2. Anforderungsanalyse
Die Arbeitsanalyse ist die Grundlage für die Anforderungsanalyse. Für
beide Arten können Sie verschiedene Methoden nutzen: Das Ergebnis
ist ein sorgfältiges Anforderungsprofil.
Arbeitsanalyse nach DIN 33430:
"Methode der Identifizierung der an einem Arbeits-/Ausbildungsplatz oder
in einem Beruf auszuführenden Aufgaben oder der auszuübenden Tätig-
keiten, ihrer Ausführungsbedingungen sowie ihrer psychischen, physischen
und sozialen Umfeldbedingungen und Organisationsmerkmale." (3.2)
Anforderungsanalyse nach DIN 33430:
"Ermittlung von personrelevanten psychischen und psychophysischen
Voraussetzungen — einschließlich dessen, was für die berufliche Zu-
friedenheit bedeutsam ist — für den zu besetzenden Arbeitsplatz, das
Aufgabenfeld, die Ausbildung bzw. Studium oder den Beruf, für das/den
die Eignung eines Kandidaten festgestellt werden soll." (3.1)
Anmerkung: "Absehbare zukünftige Entwicklungen in Technik, Wirtschaft,
Gesellschaft sowie innerhalb der Organisation sollten in einem weiteren
Schritt analysiert werden, um abzuschätzen, ob sich möglicherweise
Tätigkeiten, Umfeldbedingungen oder Organisationsmerkmale verändern."
Unser Tipp:
Buchbeitrag von Reimann (2004) in Westhoff (Hrsg.): Grundwissen für die
berufsbezogene Eignungsbeurteilung nach DIN 33430. »Mehr